Mit einer Prävalenz von bis zu 10% in Industrieländern stellt die chronische Insomnie eine der häufigsten Schlafstörungen dar. Trotz vergleichsweise unauffälliger objektiver Schlafparameter berichten Betroffene von gravierenden Einbussen ihres Wohlbefindens. Inwieweit Instabilität des REM-Schlafs und eine unzureichende nächtliche Emotionsverarbeitung diesen Widerspruch erklären können und das Risiko für depressive und Angsterkrankungen erhöhen, beleuchtet eine neue Studie.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
You May Also Like
- B-Zell-Lymphome
Bispezifische Antikörper – Mechanismen, Evidenz und zukünftige Rolle
- Studienreport
Asthmaexazerbationsrisko bei Patienten mit einer psychischen Komorbidität
- Kasuistik: alveoläre Sarkoidose
Akutes hypoxämisches Lungenversagen als Erstmanifestation
- Lungenkrebs
Multidisziplinäre Teams in der Onkologie
- Adrenogenitales Syndrom
Klinische Betreuung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter
- Psoriasis: Systemtherapien im Praxisalltag
Aktuelle Real-World-Daten im Überblick
- Omega-3-Fettsäuren bei Adipositas und Typ-2-Diabetes
Mehr Fischöl für bessere Lipid- und HbA1c-Werte
- MASLD bleibt oft unbemerkt und wird unterschätzt