Die Diagnose ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) scheint explosionsartig zuzunehmen und taucht auffallend häufig in Fernseh-Dokumentationen und Audio-Podcasts auf. Ob ADHS aber wirklich häufiger als die üblich genannten 5–8% Kinder-Prävalenz auftritt wegen unserer schnelllebigen Zeit mit Multitasking und andererseits hoher Leistungsanforderung, oder ob mittlerweile auch mehr Menschen diagnostiziert wurden, die früher unter anderen Diagnosen liefen oder durch die Maschen fielen, bleibt unklar. Die Erwachsenenprävalenz beträgt etwa 6%, wobei ca. 87% der im Erwachsenenalter Diagnostizierten keine Diagnose im Kindesalter hatten!
Autoren
- Dr. med. Eveline Breidenstein
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Pneumologie – Covid-19: ein Rückblick
- Altersbedingte neurokognitive Störungen
Neuroprotektive Wirkungen des Ginkgo-biloba-Extrakts
Wie Herkunft und Wohnort den CF-assoziierten Diabetes fördern
- Pankreaskarzinom
Innovative Früherkennung mit Fokus auf Liquid Biopsy und KI
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – Prostataabszess
- Asthma in der Schwangerschaft
Bis zu 40% erleiden Symptomverschlechterung während der Gravidität
- Vom Symptom zur Diagnose
Komplizierte Nierenzysten
- Schweres Asthma und CRSwNP