Migräne zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen überhaupt und belastet Millionen von Menschen weltweit. Mit der Entwicklung von CGRP-gerichteten Therapien – monoklonalen Antikörpern und Gepanten – hat die Behandlung dieser Volkskrankheit in den vergangenen Jahren einen Wendepunkt erlebt. Diese Substanzen überzeugen durch hohe Wirksamkeit, ein günstiges Nebenwirkungsprofil und eine klare Pathophysiologie-basierte Zielgerichtetheit. Doch in einer Patientengruppe herrscht weiterhin Zurückhaltung: Menschen mit vaskulären Risikofaktoren oder bereits erlittener zerebrovaskulärer Erkrankung. Gerade in diesem Kollektiv, das in klinischen Studien häufig ausgeschlossen war, stellen sich entscheidende Fragen: Wie sicher ist die Blockade des CGRP-Systems tatsächlich? Welche Daten liegen vor, und wo klaffen noch Lücken?
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Pneumologie – Covid-19: ein Rückblick
- Altersbedingte neurokognitive Störungen
Neuroprotektive Wirkungen des Ginkgo-biloba-Extrakts
Wie Herkunft und Wohnort den CF-assoziierten Diabetes fördern
- Pankreaskarzinom
Innovative Früherkennung mit Fokus auf Liquid Biopsy und KI
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – Prostataabszess
- Asthma in der Schwangerschaft
Bis zu 40% erleiden Symptomverschlechterung während der Gravidität
- Vom Symptom zur Diagnose
Komplizierte Nierenzysten
- Schweres Asthma und CRSwNP