Über die letzten Jahrzehnte ist die Häufigkeit von steatotischen Lebererkrankungen parallel zur Zunahme von Übergewicht, Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen angestiegen. Es wird empfohlen, Risikopatienten gezielt zu screenen. In jüngerer Vergangenheit konnten erhebliche Fortschritte erzielt werden. Neuere Studien identifizierten Subtypen der MASLD mit unterschiedlichem kardiovaskulärem Risikoprofil. Im Bereich der medikamentösen Therapie der MASH ist mit der FDA- und EMA-Zulassung von Resmetirom ein wichtiger Durchbruch gelungen. Aber auch zu subkutan verabreichtem Semaglutid ist die Datenlage vielversprechend, wie aktuelle Interimsanalysen zeigen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
You May Also Like
- Lungenkrebs
Multidisziplinäre Teams in der Onkologie
- Adrenogenitales Syndrom
Klinische Betreuung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter
- Psoriasis: Systemtherapien im Praxisalltag
Aktuelle Real-World-Daten im Überblick
- Omega-3-Fettsäuren bei Adipositas und Typ-2-Diabetes
Mehr Fischöl für bessere Lipid- und HbA1c-Werte
- MASLD bleibt oft unbemerkt und wird unterschätzt
Think-Tank für Verbesserung der Versorgungslage
- DGPPN-Kongress
Der Mensch im Mittelpunkt der Versorgung
- Lungenkrebs
Multidisziplinäre Teams in der Onkologie
- Diagnostik respiratorischer Virusinfektionen